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Leiden Sie unter Post-COVID- bzw. Long-COVID-Syndrom? Haben Sie Post-Vac-Beschwerden?

Man schätzt, dass in Deutschland rund 400.000 Menschen unter Langzeitfolgen von COVID-19 leiden. Halten gesundheitliche Beschwerden über die akute Krankheitsphase einer SARS-CoV-2-Infektion an oder treten sie erneut auf, spricht man von Long-COVID-Syndrom. Als Post-COVID-Syndrom (PCS) werden Beschwerden bezeichnet, die länger als 3 Monate nach einer Beginn einer Sara-CoV-2-Infektion andauern. Bei Post-Vac-Beschwerden handelt es sich um Fälle, die an den Tagen nach der Impfung systemische Nebenwirkungen zeigten aber es gibt auch Fälle, die keinerlei unmittelbare Symptome zeigten.

Das Post-COVID-Syndrom zeigt vielfältige Erscheinungsformen

Häufige Beschwerden von Post-COVID (PCS) bzw. Impf-Nebenwirkungen können sein:
  • Beschwerden der Lunge und des Atemsystems
  • anhaltender Hustenreiz
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Ermüdungserscheinungen bzw. Erschöpfungszustände (Fatigue)
  • Kreislaufbeschwerden
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen
  • Angstzustände, Depressive Verstimmungen
  • Einschränkungen des Geruchs- und Geschmacksempfindens

Symptome des Postvac-VAC-Syndroms:

  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Fatigue Syndrom
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Konzentrationsstörungen
  • Sehstörungen

Diagnostik: Störungen im zellulären Immunsystem

Ursache dieser Symptome können viele andere Erkrankungen sein, z.B: eine Borreliose, Toxoplasmose, Pfeiffersches Drüsenfieber und weitere. Dies muss sorgfältig mittels einer Blutuntersuchung abgeklärt werden. Je nach Beschwerden kann eine Stuhluntersuchung auf das Mikrobiom nötig sein.

In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass bei der Mehrzahl der Betroffenen Störungen im T-zellulären Immunsystem vorhanden sind. T-Zellen können körpereigene Zellen, die von Viren infiziert wurden, erkennen und abtöten. Andere T-Zellen wiederum aktivieren B-Zellen, die daraufhin Antikörper bilden. T-Zellen werden so genannt, weil sie in der Thymusdrüse (hinter dem Brustbein) ausreifen. Fehlen diese T-Zellen bzw. ist deren Produktion gestört, kommt es zu überschießenden Entzündungs­reaktionen im Körper.

Etwa 80% der Betroffenen zeigen eine „hyperinflammatorische Verlaufsform“, das heißt es konnten vielfältige systematische Entzündungen festgestellt werden.

Etwa 20% der Patienten mit Post-Covid und auch Post-Vac zeigen keine Entzündungszeichen im Blut und keine Aktivierung von T-Lymphozyten (hypoinflammatorischer Typ). 

Für eine genaue Diagnose untersuchen wir Entzündungsparameter im Blut, Gerinnungsfaktoren, das Vorhandensein von Spurenelementen und Vitaminen. Außerdem klären wir differential­diagnostisch andere Erkankungen wie z. B. Borreliose, Toxoplasmose ab.

Je nach Beschwerden kann eine Stuhluntersuchung auf das Mikrobiom nötig sein.

Entsprechend den Ergebnissen der Blutuntersuchung werden fehlende Spurenelemente oder Vitamine ergänzt (Ernährungsempfehlungen) oder es wird eine Immunmodulations­therapie empfohlen.

Diese Untersuchungen sind reine Selbstzahlerleistungen.